Geht es bei STYRKA auch um mein Körperbild?

Geht es bei STYRKA auch um mein Körperbild? Eine ehrliche Antwort

Autorin: Anja Brandt, zertifizierte Yogalehrerin & Gründerin STYRKA Method | Veröffentlicht: 30.07.2026 | Zuletzt aktualisiert: 30.07.2026

Es gibt Momente, in denen stehst du vor dem Spiegel oder schlüpfst in deine Jeans, und auf einmal denkst du über deinen Körper nach. Was dir durch den Kopf geht, ist dann oft nicht primär Stolz auf das, was dein Körper geleistet hat: ein Baby in dir heranwachsen lassen und auf die Welt bringen. Es ist etwas anderes. Fremdheit vielleicht. Oder die Frage: Komme ich je wieder an, werde ich mich je wieder so richtig wohl fühlen in meinem Körper?

Diese eine Frage

Wenn du dich mit STYRKA beschäftigst, liest du Aussagen wie: Es geht nicht ums Abnehmen. Es geht nicht um “Bounce Back”, also das schnelle Wieder-fit-und-schlank-werden nach einer Geburt. Es geht nicht um die Jeansgröße von vorher. Es geht um Kraft, um Funktion, um Körperverständnis.

Und dann fragst du dich: Und was, wenn ich trotzdem will, dass ich mich in meinem Körper wieder gut fühle?Darf dieser Wunsch hier sein, oder bin ich an der falschen Adresse?

Die ehrliche Antwort: Du bist genau richtig. Der Wunsch, dich in deinem Körper wieder zu Hause zu fühlen, ist kein Widerspruch zu STYRKA. Er ist mit ein entscheidender Grund, warum es STYRKA gibt, auch wenn er nebenbei läuft.

Die Gründe, weshalb "Bounce Back" scheitert

Bounce-Back-Programme setzen bei der Optik an. Im schlimmsten Fall geht es im Kern um: Weniger essen, mehr verbrennen, mehr Disziplin, schneller zurück zur alten Zahl auf der Waage. 

Das Problem ist die Reihenfolge.

Dein Körper hat nach der Geburt eigentlich keine Hauptarbeit an der Oberfläche. Es geht allem voran um Rumpfstabilität, Beckenboden, die Fähigkeit, Belastung aufzufangen und zu steuern, ohne zu kompensieren. Wenn du an der Oberfläche ansetzt, ohne das Fundament für dich auf sichere Beine gestellt zu haben, kann es passieren, dass du gegen deinen eigenen Körper arbeitest. Kein Wunder, dass sich das nicht nachhaltig anfühlt und bei den meisten Frauen auch richtig Druck auslöst.

Das passiert, wenn Kraft das Ziel ist – und nicht Optik

An dieser Stelle wird es interessant. Wenn du Kraft aufbaust – funktional körperlich, mental, alltagstauglich – verändert sich, wie du stehst, wie du dich bewegst, wie viel du dir zutraust, wenn du dein Kind hochhebst und den MaxiCosi aus dem Auto wuchtest. Diese Veränderung ist spürbar – für dich –, bevor sie sichtbar ist.

Und ja: Mit der Zeit verändert sich meistens auch, wie du aussiehst. Nicht weil das ursprünglich das Ziel war, sondern weil Kraft ein anderes Bewusstsein für deinen Körper und eine andere Fähigkeit zur Selbstfürsorge mit sich bringt als Drill und Kalorienrestriktion. Ein Körper, der stark ist, fühlt sich anders an als ein Körper, der mit der Jeansgröße weniger geworden ist.

Was ist die Haltung dahinter?

Ich will dir deinen Wunsch nach einem Körper, in dem du dich wohlfühlst, nicht absprechen. Im Gegenteil: Ich nehme ihn ernst genug, um dir den Weg zu zeigen, der tatsächlich dort hinführt – über Kraft, über Verstehen, über Vertrauen in das, was dein Körper kann. Nicht über den Umweg einer Zahl auf der Waage, die dir am Ende nichts über deine Stabilität, deine Belastbarkeit oder dein Körpergefühl sagt.

Du darfst beides wollen: stark sein und dich gut fühlen. Bei STYRKA widerspricht sich das nicht. Es gehört zusammen.

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